Der Umbau der Hörraumes kommt voran

Rechtzeitig zur 47. Hifibörse am 7. Juli wird die Baustelle im Hörraum einem neuen Raumerlebnis Platz gemacht haben.
Eine Galerie mit breiter Treppe eröffnet neue Möglichkeiten zur Raumnutzung.
Die Sanierung der Decke ist abgeschlossen und das Dämmmaterial aufgebracht. Reflektierende Deckensegel werden die Raumakustik verbessern helfen.

Wir freuen uns auf den neu gestalteten Hörraum!

ars auditus: Akustik-Gehör-Psychoakustik von Martina Kremer

Zu den Themen Schall, Gehör und Psychoakustik gibt es eine Grundlagenarbeit von Martina Kremer, die auf anschauliche Art die Zusammenhänge und Phänomene rund ums Hören erklärt. Neben den Erklärungen finden sich zahlreiche Hörsamples um die Inhalte mit erlebbaren Beispielen zu untermauern.

Quelle: http://www.dasp.uni-wuppertal.de/ars_auditus/index.html

Wir finden diese Präsentation wunderbar informativ und sorgftig gestaltet und freuen uns über die Erlaubnis der Bergischen Universität Wuppertal, diese vortreffliche Arbeit verlinken zu dürfen.

Vielleicht bringt Ihnen das unterhaltsame Studium der Präsentation neue Erkenntnisse für das Verständnis der Zusammenhänge bei der Musikwiedergabe…

Folgen Sie diesem Link zur Präsentation:

http://www.dasp.uni-wuppertal.de/ars_auditus/index.html

46. Hifibörse am 5. Mai 2012

Letzten Samstag haben wir bei der Hifibörse richtig viel Betrieb gehabt. Sowohl Abacus, als auch die großen Silbersand stießen auf großes Interesse. Schön war, das wir am Nachmittag mit der großen Abacus APC klanglich endlich  ins Ziel kamen: Die Positionierung auf einem „anständigen“ Stativ hat weitreichende positive Folgen gehabt.
Wir verabschieden uns nun in unsere Sommerpause, die wir zum weiteren Ausbau des Hörraumes nutzen werden. Im Juli melden wir uns mit einem schöneren Vorführraum, tollem Sortiment und einem Sommerfest zurück.

Die DVD „Sounds and Silence“ von und über ECM

Beim Stöbern nach neuen ECM Veröffentlichungen stieß ich auf die DVD „Sounds and Silence“ und habe ohne zögern gekauft.

Sie kennen ja (hoffentlich) das Plattenlabel ECM von Manfred Eicher, welches uns seit 1969 stetig mit feinster audiophiler Jazz- und Klassikkost versorgt. ECM steht für “Edition of Contemporary Music” und bietet dem Namen nach eine Plattform zur Herausgabe zeitgenössischer Musik. Sowohl inhaltlich, als auch klanglich sind die Veröffentlichungen aus der Hand von Manfred Eicher ein wahrer Genuss, denn der  hohe Erlebniswert der Darbietungen wird durch eine stets glasklare und räumliche Wiedergabequalität veredelt.

Unterwegs mit Manfred Eicher

Auf dem Einband wird ein „sinnliches, eindringliches und meditatives Roadmovie“ angekündigt, „dem Außergewöhnliches gelingt: Die Magie der Musik einzufangen“

Der Zuschauer fährt mit Herrn Eicher an seine Wirkungsstätten wie Kirchen und Konzertse, dahin wo die Musik spielt. Es wird deutlich, mit welcher Hingabe zur Musik und mit welchem Perfektionismus gearbeitet wird. Herr Eicher beschreibt Klänge als „Kometen die vorbeifliegen und einen schön strahlenden Schweif haben sollten“. So klingen ECM-Aufnahmen seit jeher.

Der DA-Wandler Vergleichstest vom 3. März 2012

Der DA-Wandler hat an Stellenwert gewonnen, seitdem die Vielfalt digitaler Quellen um das allgegenwärtige Streamen von Musikdaten bereichert wurde. Wir wollten untersuchen, auf welchem klanglichen Niveau sich die verschiedenen Wandler bewegen und wie sich Preisunterschiede in Ausstattung und Wiedergabequalität abbilden.

Wir haben sechs DA-Wandler zusammengetragen: drei günstige Wandler der 500 Euro Klasse und drei hochwertige Geräte von den der Grace und der Restek vollwertige Digitalvorstufen sind. Für die hochwertigen Geräte geht unser Dank an Christoph Zingel, der uns diese zur Verfügung stellte. Alle Geräte wurden an die, per Fernbedienung umschaltbaren, AUX-Eingänge unserer Burmester 808 Vorstufe angeschlossen.

Im ersten Durchgang haben wir die ausgesuchten Teststücke über B&M BM30 und danach über die Silbersand FM 401 gehört. Dank zweier identischer Sonos Digitalquellen konnten wir komfortabel zwischen jeweils zwei Wandlern umschalten.

Der DAC-Vergleich im Überblick

Die Kandidaten:

Auralic ARC MX+
(reiner D/A-Wandler ohne Lautstärkeregelung)

Cambridge DacMagic
(reiner D/A-Wandler ohne Lautstärkeregelung)

Grace Design m903
(D/A-Wandlervorstufe mit analoger Vorstufe und Fernbedienung)

Restek MDAC+
(D/A-Wandlervorstufe mit analoger Vorstufe und Fernbedienung)

Styleaudio Carat-Sapphire
(reiner D/A-Wandler ohne Lautstärkeregelung)

Wir hatten anfänglich große Mühe überhaupt irgendwelche Unterschiede zwischen den, auf exakt gleiche Lautstärke eingestellten, Wandlern zu hören. Kein Kandidat hatte aufflige Schwächen in bestimmten Frequenzbereichen oder wies Verfärbungen auf. Die Unterschiede sind eher bei der Impulswiedergabe und beim Timing der Musik feststellbar.

Ein Fachgespräch während der Pause

Es hat uns viel Spaß gemacht und wir knüpfen gerne daran an.

Geregelte Aktivlautsprecher …von Sony?

Beim Stöbern im Netz fiel mir ein Angebot für ein Paar gebrauchte Aktivlautsprecher SA-EX100 von Sony auf, deren Tieftöner mit einer Sensorregelung MFB ausgestattet sind. Außerdem ist ein elektrostatischer Hochtöner verbaut, der sowohl nach vorne, als auch nach hinten abstrahlt. Diese hochwertige Technik pflanzten die Techniker leider in ein sehr wenig wertig anmutendes Plastikgehäuse, welches auf Klopfgeräusche mit einer hohl klingenden Resonanz antwortet.

Sony SA-EX100

Nachdem ich einen Wackelkontakt an einer Eingangsbuchse behoben hatte wurde es bei der ersten Inbetriebnahme richtig spannend. Im Ruhezustand lässt sich der Tieftöner durch anklopfen zu Resonanzen hinreißen, was sich mit dem Einschalten schlagartig ändert: der Tieftöner bleibt starr in seiner Ruhelage stehen und hat keinen Eigenklang mehr. Da zeigt sich die Wirkung der Sensorregelung zum Anfassen deutlich.

Klanglich sind die kleinen Sonys richtig schön, denn sie spielen sauber und verfärbungsarm. Das Verschließen der Bassreflexöffnung mit etwas Schaumstoff bringt die Tieftonwiedergabe auf ein deutlich höheres Niveau. Diese Lautsprecher werde ich behalten, denn sie sind originell und gut.

Fundstück aus der Silbersand Werkstatt: Ein besonderer Umschalter

Es gibt Dinge, die stehen zu Recht im Giftschrank. Bei HiFi ist das zum
Beispiel der „Blindtest“, also ein Hörvergleich, bei dem die Testperson
nicht weiß, welches Gerät gerade spielt. Wir wissen, dass so ein
Verfahren Fluch und Segen zugleich sein kann, haben es aber trotzdem vor der
letzten HiFi-Börse im kleinen Kreis einmal ausprobiert. Und wir waren
(mit zwei anerkannt guten Vorstufen als Probanden) sehr überrascht über
die Ergebnisse.
Da bei allen psychometrischen Verfahren ähnlich wie bei Umfragen die
Testbedingungen und statistischen Methoden eine enorm große Rolle
spielen, wollen wir die ersten Ergebnisse nicht überbewerten. Wir können
aber schon jetzt sagen, dass das spannend ist und trotz spürbarer
Anstrengung sogar Spaß macht.

Wir werden berichten, vor allem aber werden wir damit
verantwortungsbewusst (also zurückhaltend) umgehen. Zunächst müssen wir
bei den nächsten Testsitzungen noch viel Erfahrung sammeln und hoffen,
dass einige Gäste kritisch und konstruktiv „mitspielen“.

Hier zunächst die Hardware:

Herzstück sind die bewährten Relais-Umschalter mit Kabel-Fernbedienung, mit denen sich zwei Quellen oder Senken synchron und störungsfrei schalten lassen.

Mit dieser Fernbedienung kann man wählen, ob man „blind“ oder „nicht-blind“ testen möchte und ob man eine zuflige Vertauschung machen lässt. Ein Zähler zeigt, wieviele Treffer jeweils erreicht wurden und wie oft „Unentschieden“ gestimmt wurde.

Das verspricht richtig spanned zu werden und ich hoffe, wir können diesen
Umschalter aus dem Entwicklungsumfeld von Silbersand zu
aufschlussreichen Vergleichen nutzen.

40. Hifibörse im Oktober 2011: Der Vorstufenvergleich 2011

Zum neuen Vorstufenvergleich hatten wir folgende Kandidaten eingeladen:
Abacus Prepino
Abacus Linetreiber variabel
Backes & Müller Phase 2
Burmester 808 MKIV
Thorens TTP 2000

Der interessante Hörvergleich wurde an der BM30 herrlich musikalisch und informativ aufbereitet. Mit einem Rauschsignal wurde für gleiche Lautstärke der Vorstufen gesorgt, um gleiche Bedingungen zu schaffen.
Um es kurz zu machen:
Der Burmester hat die beste Qualität geliefert, wurde aber vom Abacus Prepino überraschend dicht gefolgt.

Weitere Vergleiche folgen bald…

Forentreffen “aktives-hoeren” im November 2011

Die Mitglieder des ständig wachsenden Internetforums für die aktive Hör- und Klangkultur haben ihr Forentreffen mit spannenden Klangdemonstrationen gewürzt.

Besonders interessant war jedoch die reelle Begegnung von Menschen die sich auf virtueller Ebene längst kannten.

Wir waren gerne Gastgeber für dieses Event und freuen uns auf künftige gemeinsame Aktionen.

38. Hifibörse im Oktober 2011: Premiere der neuen Abacus APC 24-23C Aktivlautsprecher mit Basssockel ABS 210

Abacus war angereist um den nach 26 Jahren komplett überarbeiteten APC Lautsprecher bei uns das erste Mal öffentlich zu präsentieren.

Zahlreiche Interessenten waren pünktlich erschienen um der Enthüllung der APC mit Basssockel beizuwohnen. Die puristische Ansteuerung mit einer Squeezebox und der Prepino Vorstufe zeigten jene Geradlinigkeit und den Purismus, der auch bei der Wiedergabe über die Lautsprecher aufflt. Homogen, klar , knackig, und mit echtem Tiefbass gelang die Wiedergabe über die APC Lautsprecher. Bei Zuschalten der Basssockel wurde die Darbietung um ein felsenfestes Fundament bereichert. Elektrobeats von Yello pumpten eindrucksvolle Tiefbässe in den Hörraum und selbst kammermusikalischer Jazz gewann durch das detailreiche Fundament an Spannung.

In unserem großen Hörraum wurde die Wiedergabe in NaturlautstärkeTM mit einer souveränen Durchzugskraft zu einem großen Genuss, der auch nach Stunden nicht ermüden ließ.
Alles in Allem ein gelungener Tag mit vielen Gästen, tollen Eindrücken und einer Firma Abacus deren Herren Sonder als Vater-Sohn-Gespann eine überaus sympathische und bodenständige Vorstellung gaben.

Wir freuen uns darauf, den APC-Lautsprecher bald in unserer Vorführung zeigen zu können!