ars auditus: Akustik-Gehör-Psychoakustik von Martina Kremer

Zu den Themen Schall, Gehör und Psychoakustik gibt es eine Grundlagenarbeit von Martina Kremer, die auf anschauliche Art die Zusammenhänge und Phänomene rund ums Hören erklärt. Neben den Erklärungen finden sich zahlreiche Hörsamples um die Inhalte mit erlebbaren Beispielen zu untermauern.

Quelle: http://www.dasp.uni-wuppertal.de/ars_auditus/index.html

Wir finden diese Präsentation wunderbar informativ und sorgftig gestaltet und freuen uns über die Erlaubnis der Bergischen Universität Wuppertal, diese vortreffliche Arbeit verlinken zu dürfen.

Vielleicht bringt Ihnen das unterhaltsame Studium der Präsentation neue Erkenntnisse für das Verständnis der Zusammenhänge bei der Musikwiedergabe…

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http://www.dasp.uni-wuppertal.de/ars_auditus/index.html

46. Hifibörse am 5. Mai 2012

Letzten Samstag haben wir bei der Hifibörse richtig viel Betrieb gehabt. Sowohl Abacus, als auch die großen Silbersand stießen auf großes Interesse. Schön war, das wir am Nachmittag mit der großen Abacus APC klanglich endlich  ins Ziel kamen: Die Positionierung auf einem „anständigen“ Stativ hat weitreichende positive Folgen gehabt.
Wir verabschieden uns nun in unsere Sommerpause, die wir zum weiteren Ausbau des Hörraumes nutzen werden. Im Juli melden wir uns mit einem schöneren Vorführraum, tollem Sortiment und einem Sommerfest zurück.

35. Hifibörse im Juli 2011: Erste Hörsitzung mit neuer Raumakustik

Haben wir im November des Vergangenen Jahres die Stunde 0 des neuen Hörraumes mit stark verbesserungswürdiger Raumakustik präsentiert, so können wir nun auf eine akustisch erheblich verbesserte Vorführung verweisen.

Deckensegel, Vorhänge und ein Paar Raumteiler haben ein kleines akustisches Wunder vollbracht: es klingt ganz hervorragend! Wir freuen uns auf viele wohlklingende Veranstaltungen!

25. Hifibörse im November 2010 : Der neue Vorführraum

Ein neuer Hörraum bedeutet auch eine neue Akustik. Da gibt es all die Fragen, die auch jeden Hörer zu Hause betreffen und deshalb war das auch für unsere Gäste interessant.
Wenn wir Musik hören, dann haben wir eigentlich zwei Akustiken, die der Aufnahme und die eigene des Hörraumes. Um die Akustik des Hörraumes alleine beurteilen zu können, hat Frank Heckel (frankheckel.com) ein paar Takte Musik ohne Hall und zum Vergleich mit einigen üblichen Verhallungen geschickt.

(Aufnahmen aus der Vienna Symphonic Library in Logic Audio. Das Hallgerät ist ein Faltungshallgerät, in welchem gesamplete Impulsantworten realer Se verwendet werden statt algorithmischer Reverbs.)
Falls Interesse an einer ausführlichen hallfreien Demo-CD besteht, dann wäre auch dies möglich

Wir haben dann ganz kurz besprochen, was eigentlich passiert, wenn in einem realen Raum etwa 200kg Luftmasse zu Wellen (hohe Frequenzen) oder Schwingungen (tiefe Frequenzen) über einen (nur locker angekoppelten) Lautsprecher angeregt werden. Anschließend haben wir eine Nachhallmessung praktisch ausprobiert und (bei etwa 60Hz) eine stehende Welle erzeugt, bei man schön die Wellenberge und –ter abschreiten konnte.

Das Wort „Raumakustik“ ist eine Tautologie, denn es gibt keine Akustik ohne Raum und keinen Raum ohne Akustik. Die vielftigen Möglichkeiten, sie digital zu verändern, werden ja ausgiebig diskutiert. Diese sind für den Anwender einfach zu machen und können preisgünstig sein, bleiben aber unvollkommen und können sogar kontraproduktiv sein. Diese Verfahren (vor allem in der automatisierten Form) gehen aber davon aus, es gebe eine „Raumakustik“ als eigenständige Eigenschaft, die man zu einem idealen Zustand bringen könne. Die Akustik eines Raumes ist aber wie sein optischer Eindruck eine Eigenschaft, die den Raum abbildet, viel Information über diesen entht und außerdem (wieder vergleichbar mit seiner optischen Gestaltung) auch noch schön sein soll. Es gibt natürlich gute und schlechte akustische Gestaltungen (wie es gute und schlechte optische Raumgestaltung gibt), aber es gibt nicht eine „ideale“ Akustik. Es geht hier eben nicht um Kopfhörer, sondern um Lautsprecher, um ein dreidimensonales Schallfeld eben.

Unser Gastredner Bernd Adolph (archimat.de) ist Architekt und sieht schon länger, dass Akustik in der Architektur zu wenig beachtet oder (schlimmer noch) erst am fertigen Gebäude mit Dämpfung „totgemacht“ wird. In einem ausgezeichneten Vortrag hat er uns vermittelt, dass man sich dann wohlfühlen kann, wenn das akustische, das optische und vielleicht sogar noch das funktionale Ambiente ohne Widerspruch sind. Er hatte auch praktische Beispiele erwähnt und Mustermaterialien dabei. Lebendig wurde das aber erst, als er von den Möglichkeiten erzählte, wie man mit Sachverstand und Phantasie damit umgehen kann. Es hat Spaß gemacht, zuzuhören und es war, etwas flapsig ausgedrückt ein erfreulicher Kontrast zu Basotect-Matratzen an der Wand.